Unsere Entscheidungen und Gottes Urteil!

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Auf den Punkt: Die Bilder und Berichte, über die vielen zutiefst erschütternden Ereignisse in unserer Welt in den vergangenen Monaten und Jahren, gehen auch an mir nicht einfach so vorüber. Ich bin sicher, es geht vielen Menschen ähnlich. Dabei geht es mir nicht darum, ein einzelnes Ereignis hervorzuheben und damit Leid zu gewichten. Jedes Leid auf dieser Welt ist für sich genommen eine Katastrophe. Doch wenn ich wahrnehme, wie viel Leid durch menschliche Lieblosigkeit, Unbarmherzigkeit und fehlendes Mitgefühl an anderen Menschen verursacht wird, treibt mich das um. Man könnte meinen, es gäbe nichts Neues unter der Sonne, denn seit Menschengedenken verhalten sich Menschen gegenüber ihren Mitmenschen lieblos, verleumderisch, spöttisch, sie lügen und betrügen, sie morden und verlieren den nötigen Respekt füreinander.


Jeden Tag wird die Welt mit blankem Hass und rücksichtslosen Kriegen überzogen, sei es auf den militärischen Schlachtfeldern unserer Erde, durch weltweiten Terrorismus, zwischen Nachbarn in unseren Straßen, oder aber in längst nicht mehr überschaubarem Ausmaß durch die finsteren Kanäle von UnSocial Media. Unglaublich dreist sind vor allem jene, welche zur Legitimation ihres Hasses Gott in irgendeiner Art und Weise vor ihren Karren spannen wollen. Wie die menschliche Lieblosigkeit und Verdorbenheit einerseits, so ist andererseits auch das Instrumentalisieren Gottes nicht neu und in den Annalen der Weltgeschichte vielfältig in Erscheinung getreten. Doch unabhängig davon, was all die Despoten und durchtriebenen Machtmenschen auf unserer von Schmerzen geschundenen Welt glauben, Gottes Wege und Gedanken haben mit den ihren rein gar nichts gemeinsam. Im Grunde genommen aber sollten wir allesamt Gott Recht geben und demütig in uns gehen, wenn er über uns Menschen sagt:


„Trügerisch ist das (menschliche) Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es.“

(Jeremia 17, 9 – Elberfelder Bibel. – SCM R.Brockhaus – Witten, 32010. – S. 945.)

„‘Keiner ist gerecht – nicht ein Einziger. Keiner ist klug; keiner fragt nach Gott. Alle haben sich von Gott abgewandt; alle sind für Gott unbrauchbar geworden. Keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger. Ihre Rede ist faul wie der Gestank aus einem offenen Grab. Sie ist durch und durch verlogen. Ihr Reden ist tödlich wie Otterngift. Ihr Mund ist voller Flüche und bitterer Worte. Sie sind schnell bereit, einen Mord zu begehen. Wohin sie auch gehen, folgen ihnen Verwüstung und Elend. Den Weg des Friedens kennen sie nicht. Sie haben keine Ehrfurcht vor Gott.‘“ (Römer 3, 10 – 18 – Neues Leben Bibel. – SCM R.Brockhaus – Holzgerlingen, 22019. – S. 1561.)


Gott selbst beschreibt durch die Niederschrift dieser biblischen Texte den Zustand unserer gefallenen menschlichen Natur, die wir ausnahmslos alle in uns tragen. Seit Tausenden von Jahren verhalten wir uns so, wie Gott uns in seinem Wort beschrieben hat. Irgendwo finden wir uns wieder. In der Konsequenz wundert es mich schließlich umso mehr, dass wir in Gesprächen oder Meinungen intensiv bemüht sind, Gottes Existenz zu leugnen, statt Reue über unsere innere Unfähigkeit zu empfinden und bei Gott einen Neuanfang zu suchen. Wenn ich an einen Neuanfang denke, denke ich nicht an eine bestimmte Religion oder Kirche, ich erinnere vielmehr an das einfach zu verstehende und lebensverändernde Evangelium von Jesus Christus, die gute Nachricht, wie sie in der Bibel niedergeschrieben und durch die ersten Christen und Augenzeugen der Auferstehung Jesu bezeugt wurde.


Natürlich weiß ich auch, dass uns bereits im Schulunterricht eine Theorie über die Entstehung menschlichen Lebens beigebracht wurde, aufgrund zufälliger, zielloser und ungesteuerter Prozesse über extrem lange Zeiträume hinweg. Es wurde vor unseren Augen ein Weltbild konstruiert, welches ohne einen intelligenten Schöpfer auskommen soll. In der dadurch angestrebten Unabhängigkeit von Gott sah man die vermeintliche Freiheit und den Aufstieg des Menschengeschlechts, nicht deren Niedergang, den wir heute leider wahrnehmen können. Dieses Erklärungsmodell scheint in unserer säkularen Gesellschaft seit vielen Jahrzehnten als die einzige seriöse Erklärung für unser Dasein zu gelten. Dabei handelt es sich lediglich um eine von der breiten Masse akzeptierte Interpretation naturwissenschaftlicher Daten und eine Festlegung der Denkrichtung in Abwesenheit zweifelsfreier Beweise. Selbstverständlich dürfen wir in der Debatte auch zugestehen, dass man die Existenz eines intelligenten Schöpfers naturwissenschaftlich nicht beweisen kann, doch etliche moderne Naturwissenschaftler mit Rang und Namen sprechen seit Jahren davon, dass die Indiziendichte für göttliche Intelligenz hinter einer extrem komplexen Schöpfung erstaunlich sei. Es scheint fast so auszusehen, dass Gott uns, wenn wir unvoreingenommen und genauer in die Natur hineinschauen, keine andere Wahl lässt, als zu erkennen, dass er die Ursache unseres Daseins ist. Der Apostel der Nationen, Paulus, hat es so ausgedrückt:


„Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen. Deshalb haben sie keine Entschuldigung dafür, von Gott nichts gewusst zu haben.“

(Römer 1, 20 – Neues Leben Bibel. – SCM R.Brockhaus – Holzgerlingen, 22019. – S. 1558.)


Ich persönlich glaube, dass Gott uns das Leben geschenkt und uns seine ewigen Werte (2. Mose 20, 1 – 17; Matthäus 22, 37 – 40) als Grundgesetz vorgelegt hat, die unser Verhalten gegenüber Gott und den Mitmenschen leiten sollen. Angesichts dessen bin ich erstaunt, dass viele Menschen gegenwärtig so tun, als wären sie ganz allein auf dieser Welt, analog zu einer sinnfreien Theorie der Entstehung. Sie leben nach ihren eigenen Regeln, setzen auf Gedeih und Verderb ihren eigenen Willen durch, und glauben offenbar, der lebendige Gott im Himmel würde das nicht bemerken, noch beachten. Sie wähnen sich sicher, während sie andere Menschen verleumden, unterdrücken, verletzen und ihnen jede Würde nehmen. Die ungeheuerlichsten Taten werden auf diesem Planeten begangen. Himmelschreiende Ungerechtigkeit wird verübt und offenbar glauben alle diese gewissenlosen Verfolger, Heuchler und Mörder, ihre Taten würden für sie ohne Folgen bleiben.


Ich glaube, es ist an der Zeit, den Menschen auf dieser Erde die zuverlässigen Worte Gottes in Erinnerung zu rufen, damit sie ihr Leben in Ordnung bringen können. Niemand sollte jemals dem Gedanken verfallen, er würde ungeschoren davonkommen und müsste seine Taten nicht vor Gott verantworten. Das zu denken, wäre ein fataler Irrtum. Selbst der eigene Tod, das zu Staub werden, bewahrt nicht vor der eigenen Verantwortung. Gott ruft durch sein allmächtiges Wort ins Dasein, seine Gedanken werden Wirklichkeit, umgehend. Alle Menschen werden eines Tages wieder vor ihm stehen, wenngleich sie seit Jahrtausenden nicht mehr da waren. Gott ist in seiner Schöpferkraft nicht an Materie gebunden, jeder kommt wieder. Auch der schlimmste Massenmörder dieser Welt wird auf diese Weise wiederkommen; ob er das zu seinen Lebzeiten geglaubt hat oder nicht, spielt keine Rolle. Er wird vor dem allmächtigen Gott stehen und für jede Tat seines ruchlosen Lebens Verantwortung übernehmen müssen. Keiner kommt davon, ganz gleich, aus welchem Hause er stammte, welchen Namen er trug oder wie wohlhabend er war. Vor Gott sind wir alle gleich, wir tragen Verantwortung für unser Leben.

So wird es u.a. im letzten Buch der Bibel geschildert:


„Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf sitzt. Die Erde und der Himmel flohen vor seiner Gegenwart, aber sie fanden keinen Ort, um sich zu verbergen. Ich sah die Toten, die großen und die kleinen, vor Gottes Thron stehen. Und es wurden Bücher aufgeschlagen, darunter auch das Buch des Lebens. Und die Toten wurden nach dem gerichtet, was in den Büchern über sie geschrieben stand, nach dem, was sie getan hatten. Das Meer gab die Toten her, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten her, die in ihnen waren. Sie alle wurden nach ihren Taten gerichtet.“

(Offenbarung 20, 11 – 13 – Neues Leben Bibel. – SCM R.Brockhaus – Holzgerlingen, 22019. – S. 1746.)

„Schrecklich ist´s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.“

(Hebräer 10, 31 – Die Bibel. – Deutsche Bibelgesellschaft – Stuttgart, 82008. – S. 270.)


Während es durch alle Jahrtausende der Menschheitsgeschichte hindurch Gottes Plan und Ziel war, Menschen aufgrund ihres Glaubens an Jesus Christus aus ihrer hoffnungslosen Lage zu retten…“Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, hat schon das ewige Leben.“ (Johannes 6, 47 – Neues Leben Bibel. – SCM R.Brockhaus – Holzgerlingen, 22019. – S. 1473.), werden Menschen, die Gott bewusst ignorieren und ihre eigenen Wege durchsetzen, vor einem himmlischen Strafgericht Rede und Antwort stehen müssen. Dabei sind Gott selbst und die himmlischen Zeugen unfehlbar. Keine Religion anstelle des auferstandenen Jesus Christus und keine menschlichen Mittel werden helfen, um dieser Wirklichkeit zu entkommen. Noch ist Gottes Welt für unsere Augen unsichtbar, doch der Tag ist nicht aufzuhalten, an dem alle Menschen den allmächtigen und unfehlbaren Gott mit ihren eigenen Augen sehen werden. ER kommt, um die Grundordnung seiner ganzen Schöpfung ein für alle Mal wiederherzustellen, die Liebe. Umso wichtiger ist es jetzt, sich von der eigenen Boshaftigkeit bewusst abzuwenden, sich Gott bewusst zuzuwenden, und neue und ewig wirksame Entscheidungen zu treffen.


"Passt auf! Mit den Wolken wird er wiederkommen. Alle werden ihn sehen, auch die, die ihn durchbohrt haben! Sein Anblick wird alle Völker auf der Erde in schmerzliche Trauer versetzen. Das ist gewiss! Amen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Ursprung und das Ziel", sagt Gott, der Herr, der immer gegenwärtig ist, der immer war und der kommen wird, der Allmächtige."

(Offenbarung 1, 7. 8 – Neue evangelistische Übersetzung (NeÜ), Karl-Heinz Vanheiden - Christliche Verlagsgesellschaft - Dillenburg, 2025.)



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